ROTOR ABSYNTH - HULA-STREAM VI 'Am Abgrund ist die Schwerkraft am größten!
 
   

Camera, Edit, Lyric, Sounds by Carsten Aschman: Hula-Offline ©2020 Aschmann | col. I 5.1 Surround I 16:9 | 20 min. | English Version / German Version available

Supported by / Unterstützt von nordmedia, kulturbüro hannover & Videorauschen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ROTOR ABSYNTH ist eine filmische Reflexion über das Verhältnis von Drohne und Mensch. Wie viel Mensch steckt in ihr? In der Drohne bilden Voyeurismus und Kontrolle eine Einheit, die auch schon immer ein Teil von uns gewesen ist. How much of a human being is there in the drone? “ROTOR ABSYNTH” unveils the drone as a metaphor of human abysses. Exhibitionism and voyeurism as well as control and loss of control have always been a part of us.

 

 

Drones appear in a military-industrial complex. Drones survey the world: a road from above, a town or city from above, the world from above. The dividing lines between civil and military deployment become blurred. The question arises concerning the cinematic-aesthetic added value. Is it to be found in the decoupling of camera and cameraman or in the unification of camera and flying object - simply the dream of flying? This is an ambivalent experience. Drohnen sind in aller Munde. Sie tauchen im militärisch-industriellen Komplex auf und vermitteln dem Menschen sowohl Angst als auch Sicherheit. Sie werden entweder zum Schutz der Bürger oder gegen ihn, zur Kontrolle verwendet. Aktuell werden Drohnen sehr gerne mit Kameras bestückt, um im TV, der Werbung oder im Kino die Zuschauer zu entzücken - Straße von oben, Stadtteil von oben, Land von oben, die Welt von oben. Zurzeit wird mithilfe der Kameradrohnen eine visuelle Weltvermessung vorgenommen. Die Grenzen zwischen ziviler und militärischer Nutzung verschwimmen. Die Frage nach dem filmästhetischen Mehrwert wird gestellt. Ist der Unterschied in der Entkopplung von Kamera und Kameramann zu suchen; in der Fernsteuerung? Oder der Einswerdung von Kamera und Flugobjekt - schlicht der Traum vom Fliegen? Er hat die sogenannte „First Person View“. Das ist für den Durchschnittsbürger eine völlig neue Erfahrung, die gleichzeitig sehr ambivalent ist. Wie viel Mensch steckt in der Drohne? ROTOR ABSYNTH entdeckt die Drohne als Metapher menschlicher Abgründe, indem er Exhibitionismus und Voyeurismus, sowie Kontrolle und Kontrollverlust zirkulieren lässt.

hula-offline Produktion Produktionsleitung: Agnieszka Jurek Musik: SANKT OTTEN Darsteller: Vogelmensch: Steffen C. Jürgens, Sirene: Ingrid Patzwahl Roter Affe: Steffen C. Jürgens / Carsten Aschmann Sprecher: Katrin Decker DE, Ingrid Patzwahl EN, Steffen C. Jürgens DE, Tom Smith EN Drohnen Operator: Carsten Aschmann, Andreas Wilhelm Spengler Licht: Niko Mölter Lichtassistenz: Jonas Reddersen Übersetzung ins Englische Rebecca van Dyck